Beschreibung

 

Bereits Anfang der 70er Jahre schuf David Leavitt in den USA diese neue Rasse, Old English Bulldog (kurz OEB), genannt. Er wollte zurück zu dem Erscheinungsbild eines eher sportlichen, gesunden Bulldog. Es ist eine auffällige Rasse. Das Aussehen ist im Grunde das Ergebnis seines Einsatzgebietes, denn Hunde dieses Typs waren „Bullenbeisser“. Bullenbeissen war während des 16. bis 18. Jahrhunderts ein „Sport“, bei dem diese Hunde auf Bullen gehetzt wurden, um diese niederzuringen. Auf den Kampfausgang wurde gewettet. Der OEB ist ein „rekonstruierte“ Rasse aus English Bulldog, American Bulldog, American Pit Bull und Bullmastiff, wie sie sich bis Mitte des 19. Jahrhunderts darstellte.

Heute gibt es weltweit zahlreiche Züchter und Freunde dieser Rasse, auch hier in Deutschland. Die Rasse ist u.a. vom National Kennel Club der USA anerkannt, aber nicht von der FCI. Es gibt auch keinen einheitlichen Zuchtverband in Deutschland.

 Zuchtziel ist ein freundlicher und anatomisch gesunder Hund. Dem Wesen des English Bulldog ähnlich, jedoch wieder mit Rute, nicht zu starkem Vorbiss, anatomisch gemäßigter und einer Schnauze die freies Atmen erlaubt. Ebenso ein wichtiges Kriterium ist die Fortpflanzungsfähigkeit. Zuchtziel sind sich „selbstständig“ verpaarende und allein gebärende Bulldoggen.

 Der OEB wird bis zu 49 cm groß und 30 kg schwer, mit glattem, kurzem Haar das dicht anliegt. Alle Farben sind zugelassen. Auffälliger, im Verhältnis zum Körper großer Kopf, faltiges Gesicht mit herunterhängenden Lefzen, sehr breite Brust, Vorder-, bzw. Hinterläufe stehen auffällig weit auseinander. Die Ohren sind klein und hängend.

 Die robuste, muskelstarke Old English Bulldog spricht jene an, die sich einen kraftvollen, mittelgroßen Begleithund wünschen. Sie schließt sich eng an seine Menschenfamilie an und gibt einen angenehmen ruhigen Hausgenossen ab.

Die OEB ist auch sehr gut für Gehorsamsübungen und andere sportliche Aktivitäten geeignet.